Geschichte des Blasorchesters Ketzin

Das Blasorchester Ketzin / Havel e.V. wurde in der heutigen Form am 4. September 1962 gegründet. Einige Gründungsmitglieder sind auch heute noch aktiv. Doch auch in den Jahren davor gab es immer Musik in unserer Stadt Ketzin.

So fand man in alten Unterlagen eine Stadtkapelle genannt, die bereits im Jahre 1880 existiert haben muß. Auch um die Jahrhundertwende gab es größeres Orchester in Ketzin. Es war die Uniformierten Stadtkapelle Ketzin. Wir sind stolz ein Foto von 1905 zu besitzen, dass dieses doch sehr große Orchester zeigt. Im Jahre 1928 gab es dann den Musikverein Ketzin mit ca. 15 Musikern, im Jahre 1946 die Ketziner Blaskapelle mit ca. 12 Musikern.

Am 3. Juli 1947 vereinigten sich 3 Kapellen zum Stadtorchester Ketzin unter der Leitung von Georg Schmolinski. Dieses Orchester zerviel dann am 27. August 1948 in die Freie Musikervereinigung Ketzin und die Lehrlingsgruppe Ketzin.

Am 28. Januar 1950 entstand die FDJ-Kapelle und später dann das Landesblasorchester der FDJ.

Im Jahre 1952, genau am 23. August wurde dann das Betriebsorchester der Baumschule Ketzin gegründet.

Am 10. Mai 1955 entstand das BTO-Melodie Ketzin / Havel (Blas- und Tanzorchester).

Eine kleine Formation, bestehend aus Musikern des Blasorchester bildete sich 1983. Es waren die Ketziner Stadtmusikanten.

Zu dieser Zeit lag das Orchester in Trägerschaft des Kraftfuttermischwerk Ketzin. Der damalige Betriebsleiter Horst Deutsch unterstützte das Orchester bis 1990. Nach der Wende wurde verständlicher Weise die Hilfe, die von einem privatwirschaftlich geführten Unternehmen zu erwarten war immer geringer und beschränkte sich auf die für Probenzwecke bereitgestellten Räume. Doch auch diese Räume konnten mit der Zeit nicht mehr vom Orchester genutzt werden.

Im Jahr 1997 nahm das Orchester Kontakt zu der Ketziner Baumschule auf und konnte hier eine Baracke als Vereinsheim und Probenraum ausbauen.

Orchesterleiter

9. September 1966 erfolgte die Übernahme des Dirigentenstabes von Georg Schmolinski durch Bruno Rose. Vom 29. April 1972 bis zum 13. Juli 1972 wurde das Orchester vorübergehend von Karl Klahr und Peter Kirchner geleitet bis dann Erich Dalm die musikalische Leitung übernahm. Dieser trat dann am 7. Oktober 1974 aus gesundheitlichen Gründen zurück und übergab die Leitung an Bruno Hirthe, der auch heute noch aktiver Musiker im Blasorchester ist.

Ab dem Jahre 1982 teilten sich Bruno Hirthe und Jürgen Buckow die Dirigentenfunktion, der die alleinige Leitung dann einige Jahre später übernahm. Nach Rücktritt von Jürgen Buckow trat Frank Schmidt 1995 diese Stelle an und verjüngte das Orchester mit Schülern des Musikunterrichtskabinett deutlich. Ab dem Jahr 2004 teilte sich Frank Schmidt mit Christoph Lipke die musikalische Leitung des Orchesters. Von 2005 bis 2017 hatte Christoph Lipke die Leitung des Orchesters inne und seit 2013 zusammen mit Frank Kornauke. Seit 2017 ist Frank Kornauke der Dirigent des Blasorchesters.

Bilder aus der Geschichte des Orchesters 

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